Hyper-V: Umbennenen der linked CSV-Verzeichnisse

Sollte man in den Genuss kommen ein Hyper-V Cluster einrichten zu dürfen, so stößt man schnell auf den Schönheitsfehler, dass die Cluster-Verzeichnisse unter dem Pfad C:\ClusterStorage, der standardmäßig auf allen im Cluster befindlichen Knoten angelegt wird, ggf. nicht mit den vergebenen Namen im Failover-Cluster Manager übereinstimmen. Funktional nicht beeinträchtigend, jedoch für den Administrator mit hang zum Perfektionismus störend. Zumal eine ersichtliche Zuordnung bspw. in Notfällen helfen kann.

Betreibt man bereits virtuelle Gäste auf dem Cluster ist ein einfaches Umbenennen dieser Verzeichnisse nicht zu empfehlen, da die Zuordnung bzw. die Pfade der Konfiguration sowie Datenträger dann nicht mehr mit den Informationen in den VM-Einstellungen übereinstimmen. Migriert man in diesem Zustand nun eine virtuelle Maschine, so wird diese in das „Nirvana“ migriert und lässt sich anschließend auch nicht mehr sauber bereitstellen.

In diesem Fall bleibt nur eines. Löschen der VM aus der Cluster sowie lokalen Hyper-V Verwaltung (Daten bleiben erhalten) und Neu Anbindung über die aktualisierten Pfade. Hierzu einfach die VM neu importieren.

Wichtig beim Import: Hier muss das Root-Verzeichnis angegeben werde in dem sich die Konfigurations-Datei der virtuellen Maschine befindet.

Leon Gawinski

System Engineer Softwarebereich Microsoft

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